Juni 2009: Flügel fürs Zaubertal II

Bei schönstem Frühsommerwetter wurden die zahlreichen Gäste durch ein intensives  besinnliches Konzert geleitet.

Der Singkreis Zaubertal eröffnete das Programm mit Liedern von Mendelssohn und Silcher.

Yukari Tambo und Philipp Claucig spielten die Sonate in F-Dur („Frühlingssonate“) von Ludwig van Beethoven. Die Japanerin Yukari Tambo, geboren in Japan, ist Absolventin der Anton Bruckner Privatuniversität und bei zahlreichen Kammermusik-Konzerten in Österreich und Japan im Einsatz.

Elisabeth Claucig, Sopran sowie Prof. Eduard Claucig, Klavier und Stefanie Claucig, Violine setzten das Programm fort mit Liedern von Franz Schubert. Auch diese Akteure haben eine fundierte musikalische Ausbildung und sind intensiv im internationalen Konzertgeschehen involviert. Eduard Claucig, seines Zeichens Professor an der Wiener Musikakademie – leider zwischenzeitig im  Mai 2013 plötzlich und unerwartet verstorben – war auch bekannt als vielseitiger Musiker, Theaterkapellmeister, Korrepetitor an verschiedenen Opernhäusern, Gründer des Kammerorchesters Sinfonietta Linz sowie auch als Komponist.

Von den Gesängen mit dem Text aus Goethes „Wilhelm Meister“ wurden die Sätze „Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh´n“, Nur wer die Sehnsucht kennt“, „Heiß mich nicht reden, heiß mich schwiegen“, „So lasst mich scheinen, bis ich werde“ aufgeführt. Schubert wollte mit diesen Werken die Sehnsucht nach einer besseren Welt, welche nur durch Kunst gestillt werden kann, ausdrücken. Die kunstvolle Begleitung durch das Klavier sollte die Sehnsucht derer unterstreichen, die jenseits des Todes die Erfüllung und Lösung ihres rätselhaften Seins suchen.

Anschließend folgte die Sonate in G-Dur für Violine und Klavier von Johannes Brahms.

Den letzten Teil des Programms gestaltete wieder der Singkreis Zaubertal mit Liedern von Stevens, Howard, Jack Yllen.

Das Publikum bedankte sich mit einem begeisterten Applaus für den gelungenen Abend.